Rechtliche Grundlagen verstehen
Die Kündigung eines Geschäftsführers stellt für Unternehmen eine komplexe rechtliche und strategische Herausforderung dar. Anders als bei normalen Arbeitnehmern gelten für Geschäftsführer besondere rechtliche Rahmenbedingungen – dies eröffnet Unternehmen spezifische Handlungsoptionen, erfordert aber auch eine sorgfältige juristische Absicherung. Als Fachanwaltskanzlei für Handels- und Gesellschaftsrecht unterstützen wir Sie bei diesen Herausforderungen.
Die rechtliche Situation bei der Kündigung eines Geschäftsführers wird maßgeblich durch die §§ 35 und 38 GmbHG sowie die aktuelle BGH-Rechtsprechung bestimmt. Anders als im klassischen Arbeitsrecht gelten für Geschäftsführer besondere rechtliche Rahmenbedingungen, die eine sorgfältige juristische Prüfung erfordern. Die Komplexität ergibt sich dabei insbesondere aus dem Zusammenspiel verschiedener Rechtsgebiete, von Gesellschaftsrecht über Vertragsrecht bis hin zu spezifischen Regelungen des GmbH-Gesetzes. Diese Besonderheiten machen eine professionelle rechtliche Begleitung bei der Beendigung des Geschäftsführeramts unverzichtbar.
Ein zentraler Aspekt, der die Kündigung eines Geschäftsführers von der Beendigung normaler Arbeitsverhältnisse unterscheidet, ist die rechtliche Zweiteilung seiner Position: Einerseits die organschaftliche Stellung als Geschäftsführer, die durch Abberufung beendet werden kann, andererseits das schuldrechtliche Anstellungsverhältnis, das durch Kündigung des Dienstvertrags aufgelöst wird. Beide Aspekte folgen unterschiedlichen rechtlichen Regelungen und Fristen, müssen aber in der Praxis sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Unsere Kanzlei verfügt über langjährige Expertise in der rechtssicheren Gestaltung beider Komponenten und begleitet Sie kompetent durch diesen komplexen Prozess.